Wacholder
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Erste Ergebnisse des Wacholderheiden-Projektes - und ihre Sicherung
Das LIFE-Maßnahmenprogramm ist zwischenzeitlich (Stand: November 2009) auf knapp 96 % der vorgesehen Flächen durchgeführt.
Für diese Fläche liegt eine Zwischenbewertung durch Prof. Dr. Wolfgang Schumacher (Universität Bonn) vor. Seine naturschutzfachliche Bewertung, die die Auswirkungen der bisherigen LIFE-Maßnahmen auf Flora und Vegetation der Projektflächen und ihre Bedeutung für Landschaftsbild und Erholungswert zum Gegenstand hatte, kommt zu folgendem Ergebnis:
"Ein guter bis sehr guter Zustand wird folgenden Flächen (z. T. nur Teilflächen) zugesprochen, obwohl vereinzelt noch Handlungsbedarf besteht:
Blumenrather Heide | Büschberg | Skihang |
Menkerpark | Wabern II | Stucksberg |
Schafberg | Wabern I | Weiselstein |
Biotopverbindung zum Heidbüchel | Kindgen | Wiwelsberg |
Gut bis zufriedenstellend ist der Zustand folgender Flächen, auch wenn hier der Handlungsbedarf deutlich größer ist:
Acht | Nickelsheck | Steinbüchel |
Raßberg | Wabelsberg | Heidbüchel |
Kramershard | Wolfsberg |
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Eher schlecht wegen bislang fehlender oder unzureichender Maßnahmen (z.T. aufgrund jagdlicher Interessenskonflikten!) ist der Zustand folgender Flächen:
Schildkopf | Am Wacholderwanderweg |
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Besonders hervorzuheben seien die Projektflächen "Schafberg" (Vorbildfläche mit sehr gut gelungener Etablierung von Heidebeständen aus Ansaat), "Weiselstein" (landschaftlich sehr schöne Wacholderheide, aber Beseitigung von Astwerkhaufen erforderlich) und "Büschberg" mit dem von Herrn Dr. Wißkirchen angelegten Heidegarten.
Bemerkenswert ist ferner die positive Populationsentwicklung einer Reihe von Kenn- und Leitarten, sei es aus der Samenbank des Bodens nach dem Abplaggen oder Mulchen, sei es durch Einsaat oder Pflanzung von Arten einheimischer Herkünfte.
Aus ökologischer Sicht ist hervorzuheben, dass die meisten Projektflächen jetzt wieder wie früher einen Biotopverbund bilden und durch Schaf- oder Ziegenbeweidung in Hütehaltung eine effektive Vernetzung und damit ein genetischer Austausch der Arten möglich ist."
[Die Stellungnahme von Prof. Dr. Schumacher im Original hier als pdf-Datei: x ]
Bildergalerie
Wesentliche Arbeiten im LIFE-Projekt wurden in Zusammenarbeit mit folgenden Stellen und Betrieben durchgeführt
- Forstamt Ahrweiler, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
- Fa. Maschinenring Rhein-Eifel, 56743 Mendig
- Fa. Mayer-Luhdorf, 21423 Winsen/Luhe (www-meyer-luhdorf.de)
- Fa. Körtgen, 53539 Kelberg
- Fa. Paaß & Sohn, 56727 Kürrenberg
- Jugend-HilfeVerein, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (www.jhv-aw.de)
Beim Verbrennen der Polter (= "großer Holzhaufen") haben örtliche Feuerwehren mitgewirkt.
Vorher ? Nachher: 2 Bilder wie Laienbericht
Bilder von Arbeiten
Beweidung
Die freigestellten Projektflächen werden künftig regelmäßig und stark beweidet, um den Aufwuchs "heideuntypischer" bzw. "heideverdrängender" Arten (im wesentlichen Ginster, Brombeere und Schwarzdorn) einzudämmen, möglicherweise zurückzudrängen.
Um die fachlichen Anforderungen an die künftige Beweidung zu definieren, wurde ein Beweidungskonzept erarbeitet und mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt (Beweidungskonzept zum Downloaden s. u.)
Im Anschluss an die Erfahrungen 2007 und 2008 wurden für die Beweidungsperiode 2009 folgende Punkte zu diese Konzept ergänzend festgelegt:
<!--[if !supportLists]-->§ <!--[endif]-->Mobile Hütebeweidung
<!--[if !supportLists]-->§ <!--[endif]-->Beginn so frühzeitig wie möglich
<!--[if !supportLists]-->§ <!--[endif]-->ggf. Aufteilung der Herde Süd
Hier finden Sie weitere Informationen, auch zum Downloaden:
Beweidungskonzept 2007 | x |
Kalender 2009 für Beweidung Nord |
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Karte Beweidungszug Süd (Plan) | x |
Kalender 2009 für Beweidung Süd | x |
Standort der Herde Süd (z. Zt. nicht aktiv) | x |