Teilbereich 3: Heiden bei Acht

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Die Wacholderheide am Fränkelsweg

(Foto: Ulrich Siewers)
(Foto: Ulrich Siewers)

liegt südlich des Eifelortes Acht am Hang oberhalb der Kreisstraße K11. Man erreicht sie auf Feld- und Waldwegen von der Kreuzung auf der Höhe zwischen Acht und Welschenbach (500 Meter nach Osten).

Der mit Gras bedeckte Fränkelsweg verläuft bergab auf einem Felsgrad. Das Heidegebiet beiderseits des Weges ist durchsetzt mit Kiefern und allerlei Feldgehölzen wie Roter Hollunder, Wildkirsche und Eberesche. Zahlreiche Ginsterbüsche bilden im Juni das "Eifelgold". Die Wacholderbestände sind lückig und teilweise geschädigt. Der Nachwuchs fehlt offensichtlich. Freistellungen haben noch nicht begonnen.

Besonderheiten der Fauna und Flora: Vereinzelt Calluna-Heide, zahlreiche Blühpflanzen am Weg, darunter Roter Fingerhut, werden von allerlei Insekten besucht. Im Frühling findet man vereinzelt die bei uns seltenen Küchenschellen (Pulsatilla vulgaris) am Wegrand.

Sehr schöne Aussicht auf Acht und das Tal des Achter Baches sowie auf die Höhen bei Arft und Langenfeld.

Küchenschellen (Foto: Ulrich Siewers)
Küchenschellen (Foto: Ulrich Siewers)

 

Die Wacholderheide am Schildkopf

(Foto: Ulrich Siewers)
(Foto: Ulrich Siewers)

liegt westlich des Eifelortes Acht am Hang am östlich des Schildkopfes (611 m). Man erreicht sie auf Feld- und Waldwegen von der Kreuzung an der Kreisstraße K11 auf der Höhe zwischen Acht und Welschenbach bzw. auf dem beschilderten Weg vom Ort aus.

Das Heidegebiet liegt überwiegend unterhalb des Weges. Zahlreiche Ginsterbüsche bilden im Juni das "Eifelgold". Die Wacholderbestände sind lückig und teilweise geschädigt. Der Nachwuchs fehlt offensichtlich. Freistellungen haben noch nicht begonnen.

Besonderheiten der Fauna und Flora: Vereinzelt Calluna-Heide, zahlreiche Blühpflanzen, darunter Skabiosen (Wald-Witwenblume) und Roter Fingerhut am Weg werden von allerlei Insekten besucht. Vereinzelte Weideröschenvorkommen signalisieren Stickstoff im Boden. Beobachtet wurden zahlreiche Greifvögel wie Rotmilan und Mäusebussard. Gewölle am Boden verraten die Anwesenheit von Eulen. Im angrenzenden Hochwald ist der Schwarzspecht heimisch.

Sehr schöne Aussicht auf Acht und das Tal des Achter Baches sowie auf die Höhen bei Arft und Langenfeld.